In der Zukunftsakademie kommen rund 30 Vor- und Weiterdenker*innen sowie Transformateur*innen zwischen 16 und 26 zusammen und arbeiten 11 Tage lang an den Konturen einer zukunftsfähigen Gesellschaft. Kleine Projektgruppen erarbeiten praktische, konzeptionelle, künstlerische oder interventionistische Transformationsprojekte, die im nächsten Schritt auch verwirklicht werden sollen. Damit die Projekte maximale transformative Wirkung entfalten und um deren langfristigen Erfolg zu fördern, leistet das Team der Zukunftsakademie Unterstützung, Beratung und Betreuung.
Die im Rahmen der Zukunftsakademie erarbeiteten Projekte sollen wichtige Impulse für den Nachhaltigkeitswandel setzen und in die Gesellschaft wirken.

Ablauf der Zukunftsakademie

Die Zukunftsakademie beinhaltet öffentliche Vorträge und die Präsentation der Projekterarbeitungen sowie nichtöffentliche Workshops, eine Projekterarbeitungsphase und Exkursionen, die den Teilnehmer*innen vorbehalten sind.

Tag 1 – 1.8.2022

Kennenlernen, Ablauf, Einstieg

Anreise, Einchecken, Ablauf und Fragen besprechen, Wünsche äußern und Ziele festlegen, gemeinsamer thematischer Einstieg. Abendvortrag mit Diskussion und Ausklang an der Bar.

Tage 2 bis 5 – 2. bis 5.8.2022

Grundlagenphase

Das Workshop-Angebot der Grundlagenphase zielt darauf die Teilnehmer*innen zu empowern, wirkmächtige Akteur*innen der sozial-ökologischen Transformation zu werden. Die Teilnehmenden erarbeiten in fünf selbst gewählten eintätigen inter- und transdisziplinären Kleingruppen-Workshops neue Kenntnisse und Kompetenzen.

1. & 4. & 6.8.2022

Öffentliche Vortragsabende

Im Rahmen der Zukunftsakademie Freiburg finden öffentliche Vorträge in der katholischen Akademie statt. Bekannte Akteur*innen und Vordenker*innen der sozial-ökologischen Transformation diskutieren mit den Teilnehmenden der Zukunftsakademie und interessiertem Publikum über die Frage, welche Strategien geeignet sind, eine Nachhaltigkeitstransformation bzw. -revolution in den Bereichen, Politik, Ökonomie und Gesellschaft einzuleiten und zu bewältigen. Wir freuen uns sehr auf die Vorträge mit Ulrich Brand (1.8.), Sabine Leidig und Tobi Rosswog (4.8.) und Luisa Neubauer (6.8.)

Mehr zu den Vorträgen

Tage 5 bis 8 – 5. bis 8.8.2022

Erarbeitungsphase

Die Teilnehmenden erarbeiten in Kleingruppen selbst gewählte Transformationsprojekte, -konzepte und andere Interventionen, die in Richtung einer zukunftsfähigen Gesellschaft weisen und vorgreifen.
Ergänzend werden Exkursionen (optionales Angebot) zu Best-Practice-Projekten in der Region angeboten.

Tag 9 – 9.8.2022

Präsentationsphase, Preisverleihung, Abschluss

Die von den Arbeitsgruppen entwickelten Projekte werden zum Abschluss der Zukunftsakademie vor einer Jury und interessierte Publikum vorgestellt. Besonders erfolgversprechende, innovative und kreative Projekte werden ausgezeichnet und mit einer Anschubfinanzierung ausgestattet.
Der erste Teil der Zukunftsakademie endet mit einer Abschlussparty.

Tage 10 bis 11 – 16. bis 17.3.2023

Follow-Up-Treffen

Acht Monate nach der Zukunftsakademie kommen die Teilnehmden erneut zusammen, um über Erfolge und Misserfolge bei den lancierten Projekten zu berichten und zu diskutieren. Weil die sozial-ökologische Transformation kein Sprint, sondern ein Marathonlauf ist, benötigen wir neben viel Ausdauer und der Fähigkeit mit Erschöpfung, Frustration und Misserfolgen umzugehen, starke, positive Netzwerke, die uns tragen, unterstützen und mit kreativer Energie versorgen.

Ablauf der Zukunftsakademie

Die Zukunftsakademie beinhaltet öffentliche Vorträge und die Präsentation der Projekterarbeitungen sowie nichtöffentliche Workshops, eine Projekterarbeitungsphase und Exkursionen, die den Teilnehmer*innen vorbehalten sind.

Tag 1 – 1.8.2022

Kennenlernen, Ablauf, Einstieg

Anreise, Einchecken, Ablauf und Fragen besprechen, Wünsche äußern und Ziele festlegen, gemeinsamer thematischer Einstieg. Abendvortrag mit Diskussion und Ausklang an der Bar.

Tage 2 bis 5 – 2. bis 5.8.2022

Grundlagenphase

Das Workshop-Angebot der Grundlagenphase zielt darauf die Teilnehmer*innen zu empowern, wirkmächtige Akteur*innen der sozial-ökologischen Transformation zu werden. Die Teilnehmenden erarbeiten in fünf selbst gewählten eintätigen inter- und transdisziplinären Kleingruppen-Workshops neue Kenntnisse und Kompetenzen.

1. & 4. & 6.8.2022

Öffentliche Vortragsabende

Im Rahmen der Zukunftsakademie Freiburg finden öffentliche Vorträge in der katholischen Akademie statt. Bekannte Akteur*innen und Vordenker*innen der sozial-ökologischen Transformation diskutieren mit den Teilnehmenden der Zukunftsakademie und interessiertem Publikum über die Frage, welche Strategien geeignet sind, eine Nachhaltigkeitstransformation bzw. -revolution in den Bereichen, Politik, Ökonomie und Gesellschaft einzuleiten und zu bewältigen. Wir freuen uns sehr auf die Vorträge mit Ulrich Brand (1.8.), Sabine Leidig und Tobi Rosswog (4.8.) und Luisa Neubauer (6.8.)

Mehr zu den Vorträgen

Tage 5 bis 8 – 5. bis 8.8.2022

Erarbeitungsphase

Die Teilnehmenden erarbeiten in Kleingruppen selbst gewählte Transformationsprojekte, -konzepte und andere Interventionen, die in Richtung einer zukunftsfähigen Gesellschaft weisen und vorgreifen.
Ergänzend werden Exkursionen (optionales Angebot) zu Best-Practice-Projekten in der Region angeboten.

Tag 9 – 9.8.2022

Präsentationsphase, Preisverleihung, Abschluss

Die von den Arbeitsgruppen entwickelten Projekte werden zum Abschluss der Zukunftsakademie vor einer Jury und interessierte Publikum vorgestellt. Besonders erfolgversprechende, innovative und kreative Projekte werden ausgezeichnet und mit einer Anschubfinanzierung ausgestattet.
Der erste Teil der Zukunftsakademie endet mit einer Abschlussparty.

Tage 10 bis 11 – 16. bis 17.3.2023

Follow-Up-Treffen

Acht Monate nach der Zukunftsakademie kommen die Teilnehmden erneut zusammen, um über Erfolge und Misserfolge bei den lancierten Projekten zu berichten und zu diskutieren. Weil die sozial-ökologische Transformation kein Sprint, sondern ein Marathonlauf ist, benötigen wir neben viel Ausdauer und der Fähigkeit mit Erschöpfung, Frustration und Misserfolgen umzugehen, starke, positive Netzwerke, die uns tragen, unterstützen und mit kreativer Energie versorgen.

Workshops

In der Grundlagenphase werden 20 verschiedene eintägige Workshops angeboten: wovon fünf belegt werden sollen.

Transformationsarbeit als Marathon: Wie verändern wir erfolgreich, ohne auszubrennen?

Um uns wieder mehr in Balance zu bringen führt Timo uns in diesem Workshop in die Konzepte des Nachhaltigen Aktivismus ein. Wir schauen uns auf der Suche nach Kraftquellen unsere Biografien an und Timo zeigt uns auf, wie wir durch Stresspsychologie uns selbst und andere besser verstehen können und warum dies politisch ist. Gemeinsam werden wir Puzzelestücke einer lebensbejahende Gruppenkultur zusammensetzen, die uns kollektiv stark macht. Und am Schluss des Workshops wird es noch ungewöhnliche Antworten, auf Fragen geben, die euch bewegen.

Workshopleiter: Timo Luthmann

Timo Luthmann ist seit vielen Jahren Aktivist und arbeitet als Campaigner, Autor, Transformationsberater. Er hat das Buch „Politisch aktiv sein und bleiben. Handbuch Nachhaltiger Aktivismus“ (2018) geschrieben und das Buch „Befreiung neu denken. Mit erzählungsbasierter Strategie Kampagnen gewinnen und die Welt verändern“ (2020) herausgegeben.

Timo Luthmann

Juristische Hebel für die Transformation 2, Einführung in die juristischen Möglichkeiten für Aktive

Der Workshop soll die Möglichkeit bieten, sich über die Rolle des Rechts auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen Gesellschaft bewusst zu werden. Nach einer Reflexion über die Bedeutung von Rechtsnormen für die Steuerung gesellschaftlicher Prozesse sollen die Teilnehmer:innen die Gelegenheit bekommen, sich mit Möglichkeiten aber auch Grenzen rechtlicher Instrumente zur Durchsetzung und Begleitung gesellschaftlicher Transformationsprozesse auseinanderzusetzen. Ein Schwerpunkt werden dabei rechtliche Aktionsmöglichkeiten „vor Ort“ sein; als weiterer Kristallisationspunkt bieten sich die vielfältigen „Klimaklagen“ sowohl in Deutschland und Europa aber auch weltweit an. In einem zweiten Teil des Workshops soll die Perspektive gewechselt und der Rechtsstaat in seiner Rolle als „Gegenüber“ und „Bremser“ von Transformationsprozessen und insbesondere auch ihren Akteur:innen in den Blick genommen werden: Hier wird es sowohl um polizeiliche und gerichtliche Repression insbesondere im versammlungsrechtlichen Bereich aber auch um juristische Strategien von Unternehmen zur Bekämpfung zivilgesellschaftlicher Gegenbewegungen (u.a. SLAPP*-Klagen ) gehen.

*strategic lawsuit against public participation

Workshop Leiter: Thorsten Deppner

Thorsten Deppner arbeitet als selbständiger Rechtsanwalt in der „Bürogemeinschaft für Umweltrecht“ in Berlin. Er ist Fachanwalt für Verwaltungsrecht und berät und vertritt in erster Linie Umweltvereinigungen und Bürgerinitiativen in allen Bereichen des Umwelt- und Planungsrechts. Thorsten ist Gründungsmitglied von Lawyers4Future und engagiert sich dafür, Recht als (ein) Instrument für Veränderungen hin zu einer nachhaltige(re)n Gesellschaft zu nutzen. Er ist in Freiburg geboren, hat hier studiert und freut sich, in seiner „alten Heimat“ über Zukunft nachdenken zu können.

Utopie, Kritik, Zukunft

Pragmatiker, Manager und Realpolitiker disqualifizieren gewöhnlich Utopien als Formen der Wirklichkeitsflucht. Was aber, wenn sich unsere Lebenswirklichkeit als ein Zusammenhang „geschichtlich anwachsenden Unheils“ (Adorno) erweisen sollte, das nicht durch bloße Modifikationen unseres Weltumgangs und technische Lösungen abgewendet werden kann? Was, wenn sich eine menschgemachte Katastrophe abzeichnet, die einen radikalen Wandel der Art und Weise, wie Menschen den Planeten bewohnen, notwendig macht? – Dann trägt utopisches Denken zu einer pragmatischen Form der Lösungssuche gerade bei, dann bestünde ‚Krisenmanagement‘ auch in der Vermessung utopischer Denkhorizonte und eine Realpolitik der Zukunft müsste an Utopien tüfteln.
In dieser Situation stehen wir real. Ich möchte in diesem Workshop darum darüber nachdenken, was es heißt, durch utopisches Denken zu einer radikalen Kritik beizutragen, die dem Anspruch der Aufklärung gerecht würde, menschliche Lebenswirklichkeit nicht bloß zu verwalten, sondern vernünftig zu gestalten. An einzelnen Fragekomplexen wie dem nach der Spannung von Fortschritt und Zukunft, von Ökonomie und Ökologie oder Leben und Begrenztsein möchte ich dieser Frage nachgehen.

Workshop Leiter: Jochen Gimmel, Philosoph

Jochen Gimmel (Dr. phil.) ist Philosoph aus Freiburg. Er hat sich sowohl im Bereich der theoretischen, wie auch der praktischen und politischen Philosophie mit Fragen nach den Potentialen und Grenzen kritischen Denkens in der Moderne befasst und dabei u.a. mit Themen der Zeitpolitik, der Spannung von Ökonomie und Ökologie und Fragen nach dem ‚guten Leben‘. Aktuell ist er mit abschließenden Forschungsarbeiten im Kontext des Sonderforschungsbereichs 1015 Muße der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg befasst.

Plurale Ökonomik – Wirtschaften innerhalb der planetaren Grenzen

Das Gespenst einer neu erwachten Wachstumskritik: Perspektiven einer wachstumskritischen Transformation
Dieser Workshop gibt allen kritischen Transformationsmitgestalter:innen einen Überblick, was kritische ökonomische Transformationsstrategien leisten und in welchen ökonomischen Theorien diese zu finden sind. Der Workshop folgt der Zielsetzung, den Teilnehmer:innen einen kritischen Theorie-Überblick über bestehende ökonomische Modelle zu vermitteln, die sich mit dem Thema Ökologie beschäftigen. Die intersektionale Methode ist der theoretische Zugang mit dessen Hilfe verschiedene Modelle des grünen Kapitalismus kritisch hinterfragt werden sollen. In diesem Kontext werden die Teilnehmer:innen auch gemeinsame Konzepte erarbeiten, um gegen verkürzte grün-kapitalistische Argumentationslinien angehen zu können.

Der Workshop ist interaktiv gestaltet und orientiert sich an den Interessenfeldern der Teilnehmer:innen. Um am Workshop teilnehmen zu können, ist kein ökonomisches Vorwissen nötig.

Workshopleiter: Marius Ewert (Netzwerk Plurale Ökonomik)

Marius Ewert (er/ihr) lebt in Wien und ist als Sozialarbeiter tätig. Als Teil des Netzwerks Plurale Ökonomik und der Economists for Future, versucht er seinen Beitrag für ein radikales Umdenken in der ökonomischen Theorie zu leisten. Des Weiteren ist er aktives Mitglied der Partei Die LINKE (BAG Bewegungslinken, BAG Klimagerechtigkeit) in Deutschland und der KPÖ (AG Klimagerechtigkeit) in Österreich. Er versucht radikales emanzipatorisches Denken mit radikaler politischer Praxis zu verbinden.

Von der imperialen zur solidarischen Lebensweise

Unsere derzeitige Lebens- und Produktionsweise geht auf Kosten von Mensch und Natur. Wie könnte eine Transformation zu einer solidarischen Lebensweise aussehen? Welche Strategien können wir hierbei verfolgen? Ausgehend von dem Konzept der imperialen Lebensweise lädt der Workshop dazu ein, sich anhand von bereits gelebten Alternativen mit möglichen Wegen in eine solidarische Lebensweise auseinanderzusetzen. Wir setzen die Schwerpunkte des Workshops gemeinsam, abhängig von den Erfahrungen und Interessen der Teilnehmer*innen.

Workshopleiterin: Wiebke Thomas, I.L.A.-Kollektiv

Wiebke Thomas ist Politikwissenschaftlerin und Degrowth-Aktivistin. Seit 2017 engagiert sie sich im I.L.A. Kollektiv und leitete von 2019 bis 2021 die dritte I.L.A. Werkstatt zu Strategien und Projekten einer sozial-ökologischen Transformation: www.ilawerkstatt.org

Wiebke Thomas

Schreibend in's Morgen: Kreative Schreibwerkstatt

Komm, ich erzähl dir eine Geschichte….

. und dann leben wir in sie hinein.

Welche Erzählung ist es, nach der du dein Herz ausrichtet? Die dich mit Mut und Vertrauen erfüllt? Die deine Sehnsucht weckt und dich immer wieder ins Handeln bringt – auch nach einer wohl verdienten Pause?
In dieser Schreibwerkstatt wollen wir deiner ganz eigenen Geschichte Raum geben um zu entstehen und sich zu entfalten. Mit Methoden des kreativen Schreibens tauchen wir ab, in das was uns bewegt, was wir aber noch nicht greifen können. Wir lassen uns von unserem Stift leiten, zu dem was bis jetzt noch nicht zu sehen ist und lassen uns überraschen, was wir zu Gesicht bekommen. Wir berühren unseren grundlegenden tiefen Wunsch nach einer anderen Welt, von der wir wissen, dass sie möglich ist, aber noch niemand weiß, wie wir dahin gelangen.
Zusammen erleben wir den Reichtum des gemeinsamen Schreibens und fügen diesem noch unser gegenseitiges wertschätzendes Feedback hinzu.
Mit den Methoden des kreativen Schreibens decken wir Aspekte auf, die durch reines Nachdenken evtl. einen kleineren Stellenwert bekommen hätten. Impulse und kleine Schreibübungen bringen uns in den Flow. Spaß und Leichtigkeit sind garantiert. Vorkenntnisse oder eine perfekte Rechtschreibung sind nicht nötig.

Workshopleiterin: Anja Stiel, Sozial Pädagogin, Referentin, Moderatorin

Anja Stiel ist Dipl. Sozial Pädagogin, angehende Schreibgruppenpädagogin, Trainerin u.a. in Gewaltfreier Aktion und Moderatorin.
Die Gewaltfreie Aktion, wie sie in der Anti-Atom-Bewegung gegen Castortransporte und Atomkraft weltweit praktiziert wurde, beeinflusste ihr politisches Engagement nachhaltig. Ihr Aktionsschwerpunkt ist seit Jahren die Bildungsarbeit. Heute leitet sie Seminare und Schreibwerkstätten zu den Themen Klima, Frieden, Feminismus, Gütekraft und weiteren Themen.

Klima.Macht.Gefühle. Werkstatt & Hand_Werk_Zeug im Umgang mit multiplen Krisen

Gemeinsam gestalten wir einen experimentellen Raum, in dem wir uns die Landschaft entlang von Trauer bis Hoffnung anschauen, die für jede*n entstehen, die*der sich um den Zustand unseres Planeten sorgt. Im gemeinsamen Austausch möchten wir Klima-Gefühle erforschen und ausdrücken lernen. Dazu können Traurigkeit, Wut, Angst, Schuld, Überwältigung, Betäubung, aber auch Dankbarkeit und Solidarität gehören. Wir setzen uns mittels körperbasierter Methoden mit Klimawandel, Artensterben und globalen sozialen Ungerechtigkeiten wie rassistischen und sexistischen Strukturen auseinander und erforschen unsere Handlungsmöglichkeiten. In dem Workshop möchten wir einen bewussten Raum schaffen, der sensibel für Machtdynamiken und Diskriminierung ist, und diesen gemeinsam gestalten.

Christin Bühler (I.L.A-Kollektiv)

Crissi (Sie/ihr) lebt in Witzenhausen und ist Bildungsreferentin für transformative, verkörperte und emanzipatorische Bildungsformate, in denen sie ein Fokus auf kreative Zugänge wie Feminist Body Mapping, Embodiement & Storytelling legt. Als Teil des I.L.A.-Kollektivs hat sie das „Feminist Climate Justice Lab“ mit ins Leben gerufen und ist in einem kontinuierlichen Prozess sensibel für Machtdynamiken und Diskriminierung zu sein.

Crissi, I.L.A.-Kollektiv

Psychologie des Wandels und der Transformation

Es geht längst nicht mehr nur darum, effizienter zu produzieren. Für eine ganzheitliche ökologische und soziale Nachhaltigkeit braucht es darüber hinaus Konsumreduktion, Genügsamkeit bei gleichzeitiger Zufriedenheit und einen möglichst zügigen Wandel der menschlichen Lebensstile in den industrialisierten Gesellschaften. Es geht um individuelle und kollektive Verhaltensänderung – und damit um Psychologie.
Mehrere bedeutsame Fragen drängen sich auf: Wie motivieren wir Menschen zu umweltbewusstem und nachhaltigem Verhalten? Wie kommen wir vom Wissen zum Handeln? Und wie machen wir aus Vorsätzen Taten? Mögliche Antworten aus der psychologischen Fachliteratur sind in diesem Workshop für euch zusammengetragen.
Ziel des Workshops ist es, eigene Projekte auf Grundlage psychologischer Erkenntnisse zu planen. Komplexe theoretische Zusammenhänge werden dabei praxisnah geschildert, damit ungewollte Reaktionen vermieden und Projekte wirkungsvoll umgesetzt werden. Es geht hier nicht um Aufklärungsarbeit zu Umweltproblematiken, sondern vielmehr um konkrete Maßnahmen zum Motivationsaufbau und zur Verhaltensänderung.

Nathalie Niekisch, Umweltpsychologin

Nathalie Niekisch ist als freiberufliche Umweltpsychologin und Moderatorin tätig und setzt sich als solche insbesondere mit der Kommunikation von Umwelt- und Klimaschutzthemen auseinander. Sie schult und berät NGOs, Kommunen und andere interessierte Akteure bei der Konzeption und Umsetzung von Klimaschutzkampagnen als auch bei der Implementierung von Nachhaltigkeitszielen in der eigenen Organisation. Dabei legt sie besonderen Wert auf die Verknüpfung wissenschaftlicher Erkenntnisse aus der Umweltpsychologie und den bewährten Ansätzen aus der langjährigen praktischen Tätigkeit im Klimaschutz.

Nathalie Niekisch

Gewaltfreie Aktion

Wie bringen wir notwendige Veränderungen in der Gesellschaft voran?  In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit Gewaltfreier Aktion als einer Form, gesellschaftspolitische Konflikte in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen bzw. Druck auf Entscheider*innen auszuüben. Neben den Grundlagen zu Gewaltfreier Aktion werfen wir einen Blick auf aktuelle Diskussionen rund um das Thema und lernen vielfältige Aktionsformen und deren Anwendungsmöglichkeiten kennen. Im Workshop möchte ich einen Raum der Reflektion bieten und theoretischen Input mit konkreten Ideen und Beispielen verbinden.

Workshopleiterin: Sara Fromm, Nachhaltigkeitswissenschaftlerin. Werkstatt für Gewaltfreie Aktion

Sara Fromm (sie/mensch) ist Nachhaltigkeits- und Freizeitwissenschaftlerin. Seit 2020 arbeitet sie als Geschäftsführerin, Trainerin und Moderatorin bei der Werkstatt für Gewaltfreie Aktion (www.wfga.de) in Freiburg. Sie beschäftigt sich besonders mit der sozial-ökologischen Transformation, Degrowth, gewaltfreiem Widerstand und struktureller Machtkritik.  Außerdem engagiert sie sich in der Klimagerechtigkeitsbewegung.

Allyship from a Transformative Justice Perspective

In this workshop, we’ll explore the possibilities of allyship from the perspective of transformative justice. What is transformative justice? What does it have to do with care and our relationships? And what would allyship look like if we take power dynamics as a matter of care? These are among the questions that we’ll explore together in this workshop. shofie (they/them) will give a talk and lead a few group activities to explore these topics in this workshop.

Workshopleiterin: Shofie, Black nonbinary artist-activist

Shofie (they/them) is a Black nonbinary artist-activist based in Heidelberg. Their art orients towards interventions through socially engaged art, influenced by Indigenous Balinese ceremonial praxis and queer Black Feminist literary tradition. They perform poetry in racial justice demonstrations and climate strikes in Heidelberg. shofie leads a queer support group and facilitates various workshops and lectures on antiracism, transformative justice, safe(r) spaces and queer Black feminism. They are currently thinking of and with marine mammals’ echolocations.

Shofie

Juristische Hebel für die Transformation 1: Klimaklagen u. ä.

Recht prägt und regelt unser Wirtschaften und Zusammenleben. Sowohl international als auch national werden Klimaziele vermehrt durch Gesetze und Abkommen verankert. Auch „Klimaklagen“ sind zunehmend erfolgreich, wie auch der Beschluss des Bundesverfassungsgerichts gezeigt hat. Dadurch kommt dem Recht eine immer größere Rolle beim Klimaschutz und der Begrenzung der Erderwärmung zu. Kann Klimaschutz durch Recht gelingen, und wenn ja, wie?
Anhand aktueller Gesetze, Urteile und „Klimaklagen“ wollen wir gemeinsam verstehen, welche Instrumentarien das Recht kennt, um Rahmenbedingungen für Klimaschutz zu schaffen: Welche Wirkkraft haben völkerrechtliche Verträge, was leistet die nationale Gesetzgebung und welche Rolle nimmt die EU dazwischen ein? Und was sind eigentlich „Klimaklagen“?
Von da aus möchten wir weiterdenken: Was müsste das Recht eigentlich leisten, um effektiven Klimaschutz zu fördern? Wo sind seine Grenzen? Gibt es Vorbilder in anderen Ländern?
Wenn ihr euch dafür interessiert, wie junge Menschen Einfluss auf die Gesetzgebung und Ahndung nehmen und nationale und internationale Klimabewegungen den Rechtsweg als ein wichtiges Werkzeug nutzen können, seid ihr in diesem Workshop richtig.

Workshopleiter*innen: Baro Gabbert, Matthias Amador

Baro Vicenta Ra Gabbert studiert an der Bucerius Law School Jura. Dort rief sie 2019 die überparteiliche Hochschulgruppe zu Klima und Nachhaltigkeit ins Leben. 2020 gründete sie die „Climate Clinic“, die erste deutsche studentische Rechtsberatung für Klimaaktivist:innen. Sie ist Referentin, Moderatorin und Dozentin für die Themen Mediation sowie Klimaschutz durch Recht. Zudem ist sie Unterstützerin der Lawyers for Future.

Matthias David Amador schloss 2017 sein Jurastudium an der Bucerius Law School ab. Seitdem ist er dort wissenschaftlicher Mitarbeiter und Lehrbeauftragter für juristische Methodik. Er forscht im Bereich Klimaschutz und Strafrecht. Außerdem ist er selbstständiger Repetitor und Dozent für Klimaschutz und Recht.

Baro Gabbert

Baro Vicenta Ra Gabbert studiert an der Bucerius Law School Jura. Dort rief sie 2019 die überparteiliche Hochschulgruppe zu Klima und Nachhaltigkeit ins Leben. 2020 gründete sie die „Climate Clinic“, die erste deutsche studentische Rechtsberatung für Klimaaktivist:innen. Sie ist Referentin, Moderatorin und Dozentin für die Themen Mediation sowie Klimaschutz durch Recht. Zudem ist sie Unterstützerin der Lawyers for Future.

Matthias David Amador schloss 2017 sein Jurastudium an der Bucerius Law School ab. Seitdem ist er dort wissenschaftlicher Mitarbeiter und Lehrbeauftragter für juristische Methodik. Er forscht im Bereich Klimaschutz und Strafrecht. Außerdem ist er selbstständiger Repetitor und Dozent für Klimaschutz und Recht.

Baro Gabbert

Gender Climate Gap: Geschlechterstereotype und Klimakrise

Wir befassen uns mit dem Zusammenhang von Geschlechterstereotypen und hiermit verbundenen Rollen- und Verhaltensmustern mit der Klimakrise und der Zerstörung von Ökosystemen. Dabei geht es um verschiedenen Fragen wie bspw.:
• Was kennzeichnet Geschlechterverhältnisse und hiermit verbundene Stereotype und inwiefern prägen diese unser Handeln im Alltag?
• Welche Relevanz haben Geschlechterverhältnisse und hiermit verbundenen Machtstrukturen in Bezug auf Ursachen, Auswirkungen wie auch vorherrschende ‚Lösungsdiskurse‘ der ökologischen Krisen?
• Warum ist die Kritik an patriarchalen Männlichkeitsbildern, die eng mit der kapitalistischen Idee des fortwährenden Wirtschaftswachstums und der Abwertung von weiblich assoziierten (bezahlten und nicht bezahlten) Care-Tätigkeiten, wichtig?
• Warum müssen wir soziale und ökologische Care-Arbeit und neue Männlichkeitsbilder zusammendenken müssen, um sozialökologische Transformation zu befördern? Und wir könnte das konkret funktionieren?

Workshopleiterin: Prof. Dr. Barbara Schramkowski

Barbara Schramkowski, Professorin für Grundlagen und Methoden Sozialer Arbeit an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, Leiterin des Studiengangs ‚Soziale Arbeit: Jugend-, Familien- und Sozialhilfe‘, Sprecherin der Fachgruppe ‚Klimagerechtigkeit und sozialökologische Transformation in der Sozialen Arbeit‘ der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit, engagiert in verschiedenen  Klimagerechtigkeitsgruppen.

Antisemitismus erkennen und bekämpfen

Antisemitismus zeigt sich (wieder) offener und ungehemmter auf deutsche Straßen, am Stammtisch, im Internet. Dabei hat er viele Gesichter. Er zeigt sich in Verschwörungsmythen, in der Forderung nach einem Schlussstrich, in Shoah-Relativierung wie im Israelhass. Auch kann er sich in Vereinfachungen und Personifizierungen komplexer gesellschaftlicher Zusammenhänge zeigen. Und er durchzieht und verbindet unterschiedliche politische Milieus. Deshalb gibt es Antisemitismus auch in progressiven Milieus. Antisemitismus bedroht Jüdinnen:Juden und ist eine Gefahr für eine demokratische Gesellschaft.
Also: Was ist Antisemitismus? Wie kann ich ihn in seinen verschiedenen Erscheinungsformen erkennen? Und warum fällt das vielen oft so schwer? Was kann ich gegen Antisemitismus tun? Wie bekämpfen wir Antisemitismus nachhaltig?
Diesen und weiteren Fragen wird sich der Workshop zuwenden. Wir berichten aus der Perspektive einer zivilgesellschaftlichen Organisation, die mit den Aktionswochen gegen Antisemitismus versucht dem antisemitischen Alltag etwas entgegenzusetzen. Ziel des Workshops ist es, zu verstehen, was Antisemitismus ist, um ihn in Zukunft besser erkennen und bekämpfen zu können.

Workshopleiter*innen: Imke Keller und Nikolas Lelle

Nikolas Lelle arbeitet seit 2020 bei der Amadeu Antonio Stiftung als Projektleiter der Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus. Seine Dissertation “Arbeit, Dienst und Führung. Der Nationalsozialismus und sein Erbe” erschien im April 2022 im Verbrecher Verlag. 2018 gab er zusammen mit Felix Axster den Band »›Deutsche Arbeit‹. Kritische Perspektiven auf ein ideologisches Selbstbild« (Wallstein Verlag) heraus. Vor seiner Promotion an der Humboldt Universität Berlin studierte er Philosophie und Soziologie in Frankfurt am Main. Zur Zeit schreibt er zusammen mit Tom Uhlig an einem Buch über Antisemitismus.

Imke Kummer arbeitet seit 2018 bei der Amadeu Antonio Stiftung im Projekt „Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus“, einem Kampagnenprojekt mit zahlreichen Veranstaltungen rund rum den 09. Oktober und 09. November. Sie hat im Master Soziologie in Frankfurt am Main studiert und ihre Abschlussarbeit zu antisemitismuskritischer Bildungsarbeit geschrieben. Sie gibt seit mehreren Jahren nebenberuflich bei unterschiedlichen Trägern Workshops im Bereich Rechtsextremismus, Menschenrechte und Antisemitismus.

Nikolas Lelle

Mit Utopien inspirieren: Zukunftserzählungen, die motivieren

Für welches gesellschaftliche Zukunftsbild stehst du eigentlich? Wie sieht es in deiner persönlichen Utopie aus? Wie begegnen sich die Menschen, wie leben sie mit der Natur zusammen, wie arbeiten sie? Arbeiten sie überhaupt?
Kraftvolle Gesellschaftsvisionen dienen als Leitsterne für das eigene Handeln und laden andere Menschen dazu ein, sich einer Sache anzuschließen und zu engagieren. Doch dafür muss mensch erst einmal eine klare Vision haben.
Im Workshop erarbeitest du Facetten deiner eigenen Utopie und überträgst diese auf dein eigenes Handeln. Du lernst Möglichkeiten kennen, wie du schnell ins utopische Denken kommst und was es bedeutet, deine Utopie in deinen Alltag einfließen zu lassen. Denn das Geheimnis zur Realisierung der Utopie ist es, schon den Weg dorthin utopisch zu gestalten.

Workshopleiter: Simon Mohn

Simon Mohn (er/ihm) setzt sich als Gesellschaftsentwickler dafür ein, dass Menschen sich durch die Kraft von Utopien für eine lebenswerte, regenerative Zukunft engagieren. Er kommt aus der Friedens- und Konfliktwissenschaft (MA) und hat mehrere Jahre als Organisationsentwickler im non-profit Bereich gearbeitet. Als Mitgründer von Reinventing Society e.V. ist er insbesondere für das Entwerfen und Erproben von utopischen Veränderungsprozessen, Konzepten und Methoden zuständig.

Medienarbeit 1: mit Sozialen Medien erfolgreiche Kampagnen führen

Lasst unsere Ideen und Projekte wie Funken sprühen: sie in die Welt tragen. Damit uns das gelingt, beschäftigen wir uns in dem Workshop mit der strategischen Nutzung Sozialer Medien: Wie können wir Soziale Medien nutzen, damit unsere Projekte Funken sprühen und andere Menschen inspirieren, um sie als Unterstützer*innen zu gewinnen.
Wir erarbeiten Strategien, um mittels Social Media unsere Projekte in die Welt zu tragen, um sie bekannt zu machen, um sie wirkmächtig zu machen.
Zudem beschäftigen wir uns damit, wie wir unsere Zielgruppen erkennen und definieren, mit welchen Strategien wir verschiedene Zielgruppen erreichen und wie wir sie mitreißen können.

Workshopleiterin: Sarah-Lea Kuner, Zukunftsakademie Freiburg, Fridays for Future

Sarah-Lea, (Sie/ Ihr) ist eine Klimagerechtigkeits-Aktivistin und Initiatorin der Zukunftsakademie Freiburg. Seit 2019 organisiert sie Streiks mit Fridays For Future, macht Presse- und Medienarbeit sowie kommunalpolitische Arbeit in Freiburg. Aktuell studiert sie in Heidelberg.

Medienarbeit 2 – Framing und Narrative in der Kommunikation

Eine Bewegung, über die nicht berichtet wird, findet nicht statt: Als Bewegungen brauchen wir Presse und Medien, um unsere Anliegen einer breiten Öffentlichkeit deutlich machen. Doch wie können wir aus einer marginalisierten Position mit Pressevertreter*innen sprechen? Welche Fallstricke, welche Möglichkeiten beinhaltet diese fragile Beziehung? Und wie überzeugt man Menschen eigentlich am besten von der Notwendigkeit sozialen Wandels? Wie geht Veränderung und welche Rolle spielt Kommunikation darin? Diesen Fragen und euren Anliegen werden wir uns aus einer Bewegungsperspektive widmen.

Workshopleiterin: Nike Mahlhaus, ehemalige Pressesprecherin von Ende Gelände

Nike Mahlhaus war 2019 Pressesprecherin der Klimagerechtigkeitsbewegung Ende Gelände und hat sich viel mit den praktischen Aspekten bewegungsorientierter Pressearbeit beschäftigt. Derzeit ist sie auf der theoretischen Ebene unterwegs und schreibt ihre Masterarbeit über Klimagerechtigkeit als Erzählung und untersucht dafür die narrative Güte der Pressemitteilungen von Ende Gelände.

Privilegien reflektieren und mit Ungehorsam das System verändern

Unser Leben ist einfach. Wir trödeln in den Tag hinein und wieder hinaus, unbedacht und unbewusst. Denn wenn wir über die zerstörerische Welt um uns herum nachdenken, fühlen wir uns machtlos und wie gelähmt. Das können wir ändern: Wir überwinden diese Machtlosigkeit, wir öffnen Handlungsspielräume und ermächtigen uns selbst.
Im ersten Teil des Workshop wollen wir uns damit auseinandersetzen, welche Privilegien wir haben und welche Perspektiven uns fehlen. Weil Privilegien von innen quasi unsichtbar sind, ist es kaum möglich, sie alleine zu reflektieren. Wir wollen sowohl kollektive als auch persönliche Handlungsmöglichkeiten aufzeigen und ermutigen, Privilegien dafür zu nutzen, um ihre Grundlage zu zersetzen. Dabei reflektieren wir die Funktion von Privilegien als Selbsterhaltungs-Mechanismus hierarchischer Systeme. Wir legen den Fokus auf die Frage, wie wir die eigenen Privilegien gezielt in unserem Kampf für eine gerechte Welt für alle einsetzen können.
Im zweiten Teil wollen wir aus der Theorie in die Praxis. Wie können wir unsere Verantwortung annehmen? Welche gesellschaftlichen Strukturen stehen uns im Weg und wie können wir ihnen begegnen? Wie können wir uns hierarchielos einer Übermacht entgegenstellen? Wie können wir uns selbstlos selbst ermächtigen? Wir sprechen über Stichwörter wie Utopie und Staat, Ungehorsam und Eigentum, Konsens und Gewalt.

Workshopleiterin: Marlene

Marlene (sie/ihr), aktiv im Aktionsbündnis Ende Gelände www.ende-gelaende.org

Marlene 2

Stabilität benötigt Biodiversität: Artensterben stoppen, Artenvielfalt sichern

Die biologische Vielfalt zu erhalten, ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. In den letzten 50 Jahren hat die Zahl der Arten stark abgenommen. Etwa ein Viertel aller erfassten Tier- und Pflanzenarten ist vom Aussterben bedroht. Der Verlust der Artenvielfalt bedroht die Lebensgrundlagen von uns allen. Was können wir tun, um Biodiversitätsverluste aufzuhalten und Artenvielfalt zu sichern? Der Workshop liefert Impulse aus unterschiedlichen Disziplinen, vermittelt Zusammenhänge aus Landwirtschaft, (Umwelt-)Politik und Gesellschaft und diskutiert, warum klassische Naturschutzinstrumente offenbar nicht ausreichen. Was müssen wir ändern, um das Artensterben effektiv zu stoppen?  

Workshopleiterinnen: Marion Rapp &  Jasmin Walter, Akademie für Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg

Marion Rapp studierte Geografie, Meteorologie und Publizistik an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und ist seit 2008 als Referentin bei der Akademie für Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg tätig. Dort ist sie neben der Seminar- und Tagungskoordination auch für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig.

Jasmin Walter ist studierte Kultur- und Medienpädagogin und arbeitet an der Schnittstelle von Kreativität und nachhaltiger Entwicklung. Seit 2021 ist sie Referentin der Jugendinitiative der Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württemberg und beschäftigt sich in ihrer Bildungsarbeit mit Wegen aus sowie dem Umgang mit der Klimakrise. Sie möchte Selbstwirksamkeit erfahrbar und systemische Zusammenhänge sichtbar machen. In Workshopformaten gibt sie jungen Menschen z.B. Orientierung in einer nachhaltiger werdenden Berufslandschaft.“

Verkehrswende jetzt gemeinsam in die Hand nehmen: praktisch und konkret

Ob Fahrrad- oder Gehzeugdemo, Fahrradstreifen über Nacht auf den Boden malen, subversiv als Verkehrsunternehmen zum Nulltarif aufrufen und eine Debatte damit anstoßen, Waldbesetzungen zur Verhinderung eines Autobahn- oder Bundesstraßenbaus starten. Es gibt viele Möglichkeiten das Thema Verkehrswende in die Öffentlichkeit zu bringen und Schritt für Schritt zu einer zukunftsfähigen Mobilität zu kommen.
Dieser Workshop voller bunter Bilder aus kreativen Aktionen soll einladen selbst aktiv zu werden, zu reflektieren, welche Grenzen und Potentiale die unterschiedlichen Aktionen haben und Aktionsgruppen zu bilden. Bist Du dabei?

Workshopleiter: Tobi Rosswog, Freier Dozent, Autor, Aktivist & Initiator

Als Aktivist, freier Dozent, Autor und Initiator ist Tobi Rosswog für die sozial-ökologische Transformation unterwegs. Mit all seiner Zeit und Energie setzt er sich für den Wandel ein – hin zu einer Gesellschaft jenseits von Arbeit, Eigentum, Geld und Tauschlogik. Seit über zehn Jahren ist er in diesem Sinne aktiv und lädt in rund 150 Vorträgen im Jahr zum Perspektivwechsel ein. Unter anderem initiierte er die Bewegung living utopia, das BildungsKollektiv imago, das Medienkollektiv Wandelwerkstatt, den solidarischen Mitmachbahnhofskiosk zur molli und die utopischen Freiräume Funkenhaus sowie das K20 Projekthaus mit, um diese Ideen praktisch erfahrbar zu machen. Er schrieb das Buch »AFTER WORK« (2018) sowie als Teil des I.L.A. Kollektivs» Das Gute Leben für Alle« (2019) und auch als Teil des Redaktionskollektivs Autokorrektur das »Aktionsbuch Verkehrswende« (2021) und veröffentlicht regelmäßig Beiträge in Büchern, Zeitungen sowie Zeitschriften oder Artikel als Redakteur des NANU-Magazins.

Das Bedingungslose Grundeinkommen als Antwort auf die gesellschaftliche und ökologische Krise

Was würdest Du tun, wenn für Dein (Grund-)Einkommen gesorgt wäre? Und was würden andere Menschen dann tun? Ob traditionelle Begriffe wie Leistung und Arbeit neu definiert werden müssen, soll in dem Workshop von Joachim Winters gemeinsam diskutiert werden. Auch die vom Bedingungslosen Grundeinkommen versprochene Selbstermächtigung ohne Existenzangst wird ergebnisoffen und kritisch hinterfragt.

Workshopleiter: Joachim Winters

Joachim Winters engagiert sich seit vielen Jahren in verschiedenen Organisationen für das Bedingungslose Grundeinkommen. Das BGE löst zwar nicht direkt alle Probleme, aber ermöglicht Lösungen in nahezu allen Bereichen. Ohne Existenzangst und wirtschaftlichen Druck können Menschen ein bewussteres und nachhaltigeres Leben führen. Das Grundeinkommen erleichtert den sozial-ökologischen Wandel und stärkt die Motivation zu einem selbstbestimmten Verhalten.

Dozent*innen

Workshopleiter*innen und Dozent*innen, die an der Zukunftsakademie 2022 mitwirken

Vortragende, Fridays for Future

Luisa Neubauer

Luisa Neubauer setzt sich als Fridays for Future Aktivistin für eine zukunftsfähige Lebensweise ein.

Luisa Neubauer streitet seit Beginn der Fridays for Future Bewegung entschieden für eine Klimaschutzpolitik, die ihrem Namen gerecht wird. Hierzu zählen nicht nur die bekannten Klimastreiks von Fridays for Future, sondern auch die erfolgreiche Klage vor dem Bundesverfassungsgericht gegen das ungenügende Klimaschutzgesetz der deutschen Bundesregierung, öffentliche Auftritte, Publikationen, Interventionen uvm.
Workshopleiterin, Akademie für Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg

Marion Rapp

Referentin der Akademie für Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg

Marion Rapp studierte Geografie, Meteorologie und Publizistik an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und ist seit 2008 als Referentin bei der Akademie für Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg tätig. Dort ist sie neben der Seminar- und Tagungskoordination auch für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig.
Workshopleiterin, Professorin für soziale Arbeit

Barbara Schramkowski

Sprecherin der Fachgruppe ‚Klimagerechtigkeit und sozialökologische Transformation in der Sozialen Arbeit‘ der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit.

Barbara Schramkowski, Professorin für Grundlagen und Methoden Sozialer Arbeit an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, Leiterin des Studiengangs ‚Soziale Arbeit: Jugend-, Familien- und Sozialhilfe‘, Sprecherin der Fachgruppe ‚Klimagerechtigkeit und sozialökologische Transformation in der Sozialen Arbeit‘ der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit, engagiert in verschiedenen Klimagerechtigkeitsgruppen.
Workshopleiter, Philosoph

Jochen Gimmel

Philosoph, arbeitet zu Themen der Zeitpolitik, der Spannung von Ökonomie und Ökologie und Fragen nach dem ‚guten Leben‘.

Jochen Gimmel (Dr. phil.) ist Philosoph aus Freiburg. Er hat sich sowohl im Bereich der theoretischen, wie auch der praktischen und politischen Philosophie mit Fragen nach den Potentialen und Grenzen kritischen Denkens in der Moderne befasst und dabei u.a. mit Themen der Zeitpolitik, der Spannung von Ökonomie und Ökologie und Fragen nach dem ‚guten Leben‘.

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Nathalie Niekisch
Workshopleiterin, Umweltpsychologin

Nathalie Niekisch

Umweltpsychologin und Moderatorin

tätig und setzt sich als solche insbesondere mit der Kommunikation von Umwelt- und Klimaschutzthemen auseinander. Sie schult und berät NGOs, Kommunen und andere interessierte Akteure bei der Konzeption und Umsetzung von Klimaschutzkampagnen als auch bei der Implementierung von Nachhaltigkeitszielen in der eigenen Organisation.
Wiebke Thomas
Workshopleiterin

Wiebke Thomas

Politikwissenschafterin, Teil des I.L.A.-Kollektivs: von der imperialen zur solidarischen Lebensweise

Wiebke Thomas ist Politikwissenschaftlerin und Degrowth-Aktivistin. Seit 2017 engagiert sie sich im I.L.A. Kollektiv und leitete von 2019 bis 2021 die dritte I.L.A. Werkstatt zu Strategien und Projekten einer sozial-ökologischen Transformation: www.ilawerkstatt.org
Referent, Vortragender

Ulrich Brand

Politikwissenschaftler, arbeitet zu Fragen der kapitalistischen Globalisierung, ihrer Kritik und Möglichkeiten politischer Steuerung

Ulrich Brand ist Politikwissenschaftler und seit September 2007 Professor für Internationale Politik an der Universität Wien. Er arbeitet zu Fragen der kapitalistischen Globalisierung, ihrer Kritik und Möglichkeiten politischer Steuerung, zu internationaler Ressourcen- und Umweltpolitik sowie zu Lateinamerika. Zusammen mit Markus Wissen veröffentlichte er 2017 das Buch "Imperiale Lebensweise. Zur Ausbeutung von Mensch und Natur im globalen Kapitalismus“, das innerhalb kürzester Zeit zum Klassiker wurde.
Referent, Vortragender, Workshopleiter

Tobi Rosswog

Aktivist, freier Dozent, Autor und Initiator. Tobi Rosswog ist unermüdlich für die sozial-ökologische Transformation unterwegs.

Als Aktivist, freier Dozent, Autor und Initiator ist Tobi Rosswog für die sozial-ökologische Transformation unterwegs. Mit all seiner Zeit und Energie setzt er sich für den Wandel ein – hin zu einer Gesellschaft jenseits von Arbeit, Eigentum, Geld und Tauschlogik. Seit über zehn Jahren ist er in diesem Sinne aktiv und lädt in rund 150 Vorträgen im Jahr zum Perspektivwechsel ein. Unter anderem initiierte er die Bewegung living utopia, das BildungsKollektiv imago, das Medienkollektiv Wandelwerkstatt, den solidarischen Mitmachbahnhofskiosk zur molli und die utopischen Freiräume Funkenhaus sowie das K20 Projekthaus mit, um diese Ideen praktisch erfahrbar zu machen. Er schrieb das Buch »AFTER WORK« (2018) sowie als Teil des I.L.A. Kollektivs» Das Gute Leben für Alle« (2019) und auch als Teil des Redaktionskollektivs Autokorrektur das »Aktionsbuch Verkehrswende« (2021) und veröffentlicht regelmäßig Beiträge in Büchern, Zeitungen sowie Zeitschriften oder Artikel als Redakteur des NANU-Magazins.
Workshopleiterin

Sara Fromm

Nachhaltigkeitswissen-schaftlerin, Geschäftsführerin, Trainerin und Moderatorin bei der Werkstatt für Gewaltfreie Aktion (Freiburg).

Sara Fromm (sie/mensch) ist Nachhaltigkeits- und Freizeitwissenschaftlerin. Seit 2020 arbeitet sie als Geschäftsführerin, Trainerin und Moderatorin bei der Werkstatt für Gewaltfreie Aktion (www.wfga.de) in Freiburg. Sie beschäftigt sie besonders mit der sozial-ökologischen Transformation, Degrowth, gewaltfreiem Widerstand und struktureller Machtkritik. Außerdem engagiert sie sich in der Klimagerechtigkeitsbewegung.
Vortragende, Podiumsdiskussion

Sabine Leidig

Sabine Leidig, bewegungslinke Verkehrspolitikerin, verkehrspolitische Sprecherin Die Linke im Bundestag (bis 2021)

Sabine Leidig, ist bewegungslinke Verkehrspolitikerin - von 2009 bis 2021 als Bundestagsabgeordnete. Zuvor war sie Geschäftsführerin von Attac und davor hauptberufliche Gewerkschafterin. Sie publiziert(e) Artikel zur sozialökologischen Verkehrswende, zu Globalisierungskritik und radikaler Realpolitik, lebt in Kassel und ist dort auch Stadtverordnete in der Linksfraktion.
Mitwirkender Podiumsdiskussion

Volker Finke

Aktivist Statt-Tunnel, langjähriger Trainer des Fußball-Bundesligisten SC Freiburg

Unter seinem Chef-Trainer Volker Finke ist der Fußballverein SC Freiburg groß geworden. Nach 16 Jahren als Cheftrainer hat Volker Finke unter anderem als Trainer der Fußballnationalmannschaft Kameruns und als Trainer in Japan gewirkt. Er engagiert sich für die verkehrspolitische Initiative Statt-Tunnel, die darauf drängt, auf den Bau einer Tunnel-Autobahn "Stadttunnel" durch Freiburg zu verzichten.
Mitwirkende Podiumsdiskussion

Miriam Engelhardt

Miriam Engelhardt ist promovierte Soziologin und für die Initiative gegen den Neubau der B31 West engagiert.

Miriam Engelhardt ist promovierte Soziologin und für die Initiative gegen den Neubau der B31 West engagiert.
Baro Gabbert
Workshopleiterin

Baro Gabbert

Baro Gabbert ist Referentin, Moderatorin und Dozentin für die Themen Mediation sowie Klimaschutz durch Recht.

Baro Vicenta Ra Gabbert studiert an der Bucerius Law School Jura. Dort rief sie 2019 die überparteiliche Hochschulgruppe zu Klima und Nachhaltigkeit ins Leben. 2020 gründete sie die „Climate Clinic“, die erste deutsche studentische Rechtsberatung für Klimaaktivist:innen. Sie ist Referentin, Moderatorin und Dozentin für die Themen Mediation sowie Klimaschutz durch Recht. Zudem ist sie Unterstützerin der Lawyers for Future.
Workshopleiter

Matthias Amador

Matthias Amador forscht im Bereich Klimaschutz und ist Dozent für Klimaschutz und Recht.

Matthias David Amador schloss 2017 sein Jurastudium an der Bucerius Law School ab. Seitdem ist er dort wissenschaftlicher Mitarbeiter und Lehrbeauftragter für juristische Methodik. Er forscht im Bereich Klimaschutz und Strafrecht. Außerdem ist er selbstständiger Repetitor und Dozent für Klimaschutz und Recht.
Workshopleiter

Thorsten Deppner

Thorsten Deppner arbeitet als Umweltanwalt in Berlin und vertritt und berät in erster Linie Umwelt- und Klimagerechtigkeitsgruppen und -initiativen

Thorsten Deppner arbeitet als selbständiger Rechtsanwalt in der „Bürogemeinschaft für Umweltrecht“ in Berlin. Er ist Fachanwalt für Verwaltungsrecht und berät und vertritt in erster Linie Umweltvereinigungen und Bürgerinitiativen in allen Bereichen des Umwelt- und Planungsrechts. Thorsten ist Gründungsmitglied von Lawyers4Future und engagiert sich dafür, Recht als (ein) Instrument für Veränderungen hin zu einer nachhaltige(re)n Gesellschaft zu nutzen. Er ist in Freiburg geboren, hat hier studiert und freut sich, in seiner "alten Heimat" über Zukunft nachdenken zu können.
Timo Luthmann
Workshopleiter

Timo Luthmann

Timo Luthmann ist seit vielen Jahren Aktivist und arbeitet als Campaigner, Autor, und Transformationsberater

Timo Luthmann ist seit vielen Jahren Aktivist und arbeitet als Campaigner, Autor, Transformationsberater. Er hat das Buch "Politisch aktiv sein und bleiben. Handbuch Nachhaltiger Aktivismus" (2018) geschrieben und das Buch "Befreiung neu denken. Mit erzählungsbasierter Strategie Kampagnen gewinnen und die Welt verändern" (2020) herausgegeben.
Workshopleiterin

Nike Mahlhaus

Ehemalige Pressesprecherin der Klimagerechtigkeitsbewegung Ende Gelände

Nike Mahlhaus war 2019 Pressesprecherin der Klimagerechtigkeitsbewegung Ende Gelände und hat sich viel mit den praktischen Aspekten bewegungsorientierter Pressearbeit beschäftigt. Derzeit ist sie auf der theoretischen Ebene unterwegs und schreibt ihre Masterarbeit über Klimagerechtigkeit als Erzählung und untersucht dafür die narrative Güte der Pressemitteilungen von Ende Gelände.
Marlene
Workshopleiterin

Marlene

Marlene ist bei Ende Gelände aktiv.

Shofie
Workshopleiterin, Vortragende

Shofie

Shofie, Black nonbinary artist-activist

Shofie (they/them) is a Black nonbinary artist-activist based in Heidelberg. Their art orients towards interventions through socially engaged art, influenced by Indigenous Balinese ceremonial praxis and queer Black Feminist literary tradition. They perform poetry in racial justice demonstrations and climate strikes in Heidelberg. shofie leads a queer support group and facilitates various workshops and lectures on antiracism, transformative justice, safe(r) spaces and queer Black feminism. They are currently thinking of and with marine mammals’ echolocations.
Nikolas Lelle
Workshopleiter

Nikolas Lelle

Arbeitet bei der Amadeu Antonio Stiftung als Projektleiter gegen Antisemitismus.

Nikolas Lelle arbeitet seit 2020 bei der Amadeu Antonio Stiftung als Projektleiter der Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus. Seine Dissertation “Arbeit, Dienst und Führung. Der Nationalsozialismus und sein Erbe” erschien im April 2022 im Verbrecher Verlag. 2018 gab er zusammen mit Felix Axster den Band »›Deutsche Arbeit‹. Kritische Perspektiven auf ein ideologisches Selbstbild« (Wallstein Verlag) heraus. Vor seiner Promotion an der Humboldt Universität zu Berlin in der Sozialphilosophie, studierte er Philosophie und Soziologie in Frankfurt am Main. Zur Zeit schreibt er zusammen mit Tom Uhlig an einem Buch über Antisemitismus.
Workshopleiterin

Imke Kummer

Arbeitet bei der Amadeu Antonio Stiftung gegen Antisemitismus.

Imke Kummer arbeitet seit 2018 bei der Amadeu Antonio Stiftung im Projekt „Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus“, einem Kampagnenprojekt mit zahlreichen Veranstaltungen rund rum den 09. Oktober und 09. November. Sie hat im Master Soziologie in Frankfurt am Main studiert und ihre Abschlussarbeit zu antisemitismuskritischer Bildungsarbeit geschrieben. Sie gibt seit mehreren Jahren nebenberuflich bei unterschiedlichen Trägern Workshops im Bereich Rechtsextremismus, Menschenrechte und Antisemitismus.
Workshopleiter

Simon Mohn

Er setzt sich als Gesellschaftsentwickler dafür ein, dass Menschen sich durch die Kraft von Utopien für eine lebenswerte, regenerative Zukunft engagieren.

Simon Mohn (er/ihm) setzt sich als Gesellschaftsentwickler dafür ein, dass Menschen sich durch die Kraft von Utopien für eine lebenswerte, regenerative Zukunft engagieren. Er kommt aus der Friedens- und Konfliktwissenschaft (MA) und hat mehrere Jahre als Organisationsentwickler im non-profit Bereich gearbeitet. Als Mitgründer von Reinventing Society e.V. ist er insbesondere für das Entwerfen und Erproben von utopischen Veränderungsprozessen, Konzepten und Methoden zuständig.
Workshopleiterin, Veranstalterin Zukunftsakademie Freiburg

Sarah-Lea Kuner

Klimagerechtigkeits-Aktivistin und Initiatorin der Zukunftsakademie Freiburg

Sarah-Lea Kuner, (Sie/Ihr) ist eine Klimagerechtigkeits-Aktivistin und Initiatorin der Zukunftsakademie Freiburg. Seit 2019 organisiert sie Streiks mit Fridays For Future, macht Presse- und Medienarbeit sowie kommunalpolitische Arbeit in Freiburg. Aktuell studiert sie in Heidelberg.
Workshopleiter

Marius Ewert

Marius Ewert ist als Sozialarbeiter tätig und engagiert sich im Netzwerk Plurale Ökonomik und bei den Economists for Future.

Marius Ewert (er/ihr) lebt in Wien und ist als Sozialarbeiter tätig. Als Teil des Netzwerks Plurale Ökonomik und der Economists for Future, versucht er seinen Beitrag für ein radikales Umdenken in der ökonomischen Theorie zu leisten. Des Weiteren ist er aktives Mitglied der Partei Die LINKE (BAG Bewegungslinken, BAG Klimagerechtigkeit) in Deutschland und der KPÖ (AG Klimagerechtigkeit) in Österreich. Er versucht radikales emanzipatorisches Denken mit radikaler politischer Praxis zu verbinden.
Crissi, I.L.A.-Kollektiv
Workshopleiterin (I.L.A.-Kollektiv)

Crissi, Christin Bühler

Mitglied des I.L.A.-Kollektivs: Von der imperialen zur solidarischen Lebensweise

Crissi (Sie/ihr) lebt in Witzenhausen und ist Bildungsreferentin für transformative, verkörperte und emanzipatorische Bildungsformate, in denen sie ein Fokus auf kreative Zugänge wie Feminist Body Mapping, Embodiement & Storytelling legt. Als Teil des I.L.A.-Kollektivs hat sie das "Feminist Climate Justice Lab" mit ins Leben gerufen und ist in einem kontinuierlichen Prozess sensibel für Machtdynamiken und Diskriminierung zu sein.
Workshopleiterin, Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württemberg

Jasmin Walter

Jasmin Walter ist Referentin der Jugendinitiative der Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württemberg und beschäftigt sich in ihrer Bildungsarbeit mit Wegen aus sowie dem Umgang mit der Klimakrise.

Jasmin Walter ist studierte Kultur- und Medienpädagogin und arbeitet an der Schnittstelle von Kreativität und nachhaltiger Entwicklung. Seit 2021 ist sie Referentin der Jugendinitiative der Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württemberg und beschäftigt sich in ihrer Bildungsarbeit mit Wegen aus sowie dem Umgang mit der Klimakrise. Sie möchte Selbstwirksamkeit erfahrbar und systemische Zusammenhänge sichtbar machen. In Workshopformaten gibt sie jungen Menschen z.B. Orientierung in einer nachhaltiger werdenden Berufslandschaft.“
Vortragender, Workshopleiter

Tobias März

Tobias März ist Speaker, Mutmacher und Klimaaktivist.

Tobias März ist Speaker, Mutmacher und Klimaaktivist. Seit über 20 Jahren setzt er sich ein für Lösungen in Bezug auf weltweite Armut und Klimawandel und reist dafür immer wieder in Länder wie Bangladesch und Pakistan. Nach 10 Jahren als Consultant gibt er sein entspanntes Angestellten-Dasein auf, um noch konkreter die Welt zu gestalten – als Coach, Klimaaktivist und Gemeinschaftsgründer. Anstatt bei der Weltbank Millionenprojekte zu koordinieren, gründet er eine Lebensgemeinschaft im Schwarzwald, zeigt sich selbst an für das Essen-Retten aus der Tonne, unterstützt Projekte in Bangladesch, interviewt Menschen für seinen Podcast oder gibt seine Erfahrungen in Workshops, Vorträgen und Coachings weiter.
Workshopleiter

Joachim Winters

Joachim Winters engagiert sich seit vielen Jahren in verschiedenen Organisationen für das Bedingungslose Grundeinkommen.

Joachim Winters engagiert sich seit vielen Jahren in verschiedenen Organisationen für das Bedingungslose Grundeinkommen. Das BGE löst zwar nicht direkt alle Probleme, aber ermöglicht Lösungen in nahezu allen Bereichen. Ohne Existenzangst und wirtschaftlichen Druck können Menschen ein bewussteres und nachhaltigeres Leben führen. Das Grundeinkommen erleichtert den sozial-ökologischen Wandel und stärkt die Motivation zu einem selbstbestimmten Verhalten.
Workshopleiterin

Anja Stiel

Anja Stiel ist Dipl. Sozial Pädagogin, angehende Schreibgruppenpädagogin, Trainerin u.a. in Gewaltfreier Aktion und Moderatorin.

Anja Stiel ist Dipl. Sozial Pädagogin, angehende Schreibgruppenpädagogin, Trainerin u.a. in Gewaltfreier Aktion und Moderatorin.
Die Gewaltfreie Aktion, wie sie in der Anti-Atom-Bewegung gegen Castortransporte und Atomkraft weltweit praktiziert wurde, beeinflusste ihr politisches Engagement nachhaltig. Ihr Aktionsschwerpunkt ist seit Jahren die Bildungsarbeit. Heute leitet sie Seminare und Schreibwerkstätten zu den Themen Klima, Frieden, Feminismus, Gütekraft und weiteren Themen.

Vorträge

Im Rahmen der Zukunftsakademie wird es fünf öffentliche Vorträge geben.

Prof. Dr. Ulrich Brand (Universität Wien)

Von der imperialen zur solidarischen Lebensweise

Montag, 1.8.2022 – 19:30 Uhr

Ein gutes halbes Jahr nach Antritt der neuen Regierung als „Ampelkoalition“ könnte die erste Zwischenbilanz gezogen werden. Gelingt zumindest in Ansätzen eine ökologische Modernisierung des bundesdeutschen Kapitalismus? Wie werden die großen Zukunftsfragen angegangen?
Eine zentrale Herausforderung ist die Überwindung der „imperialen Lebensweise“, um die enormen politischen, wirtschaftlichen und ökologischen Probleme anzugehen. Inwiefern kann das gelingen? Was sind Konturen einer solidarischen Lebensweise?

Montag, 1.8.2022 – 19:30 Uhr – Eintritt frei.


 

Über den Vortragenden

Ulrich Brand ist Politikwissenschaftler und seit September 2007 Professor für Internationale Politik an der Universität Wien. Er arbeitet zu Fragen der kapitalistischen Globalisierung, ihrer Kritik und Möglichkeiten politischer Steuerung, zu internationaler Ressourcen- und Umweltpolitik sowie zu Lateinamerika. Zusammen mit Markus Wissen veröffentlichte er 2017 das Buch „Imperiale Lebensweise. Zur Ausbeutung von Mensch und Natur im globalen Kapitalismus“, das innerhalb kürzester Zeit zum Klassiker wurde.
Ulrich Brand ist aktiv im Kuratorium des Instituts Solidarische Moderne, in der Bundeskoordination Internationalismus (BUKO) sowie im Wissenschaftlichen Beirat von Attac Deutschland. Seit Mai 2011 ist er Mitherausgeber der politisch-wissenschaftlichen Monatszeitschrift Blätter für deutsche und internationale Politik.

Eine Teilnahme an der Veranstaltung ist auch online möglich: via Youtube-Stream.

Tobias Maerz (Aktivist, Speaker, Mutmacher)

Du kannst die Welt gestalten

Mittwoch, 3.8.2022 – 20:00 Uhr

“Du kannst die Welt gestalten” ist ein ermutigender Vortrag in einer von Krieg, Pandemie und Klimakrise geprägten Zeit. Ein Vortrag darüber, wie wir unsere weltweiten und persönlichen Krisen nutzen können, um der Welt um uns ganz neu zu begegnen. Ein Vortrag, der Lust macht, die eigenen Ängste anzunehmen und damit unser Umfeld zu gestalten. Es geht nicht darum, perfekt zu sein, sondern es geht darum, zu beginnen – dort, wo ich grade stehe.
Mit seinen eigenen prägenden Erfahrungen in Ländern wie Bangladesch und Indien und mit seiner Erfahrung als Klimaaktivist sowie Begegnungen mit inspirierenden Menschen lädt Tobias die Zuhörer*innen ein auf eine Reise. Es ist eine Einladung, sich von der Schönheit und Verletzlichkeit unseres Menschenlebens auf dieser wunderbaren Welt berühren zu lassen – und aus dieser Berührtheit heraus aktiv zu werden.

Mittwoch, 3.8.2022 – 20:00 Uhr – Eintritt frei. Im Forum (2. OG) der katholischen Akademie


Über den Vortragenden

Tobias März ist Speaker, Mutmacher und Klimaaktivist. Seit über 20 Jahren setzt er sich ein für Lösungen in Bezug auf weltweite Armut und Klimawandel und reist dafür immer wieder in Länder wie Bangladesch und Pakistan. Nach 10 Jahren als Consultant gibt er sein entspanntes Angestellten-Dasein auf, um noch konkreter die Welt zu gestalten – als Coach, Klimaaktivist und  Gemeinschaftsgründer. Anstatt bei der Weltbank Millionenprojekte zu koordinieren, gründet er eine Lebensgemeinschaft im Schwarzwald, zeigt sich selbst an für das Essen-Retten aus der Tonne, unterstützt Projekte in Bangladesch, interviewt Menschen für seinen Podcast oder gibt seine Erfahrungen in Workshops, Vorträgen und Coachings weiter.

Luisa Neubauer (Fridays For Future)

Raus aus den multiplen Krisen!

Samstag, 6.8.2022 – 19:30 Uhr

Samstag, 6.8.2022 – 19:30 Uhr – Eintritt frei.


Über die Vortragende

Luisa Neubauer streitet seit Beginn der Fridays for Future Bewegung entschieden für eine Klimaschutzpolitik, die ihrem Namen gerecht wird. Hierzu zählen nicht nur die bekannten Klimastreiks von Fridays for Future, sondern auch die erfolgreiche Klage vor dem Bundesverfassungsgericht gegen das ungenügende Klimaschutzgesetz der deutschen Bundesregierung, öffentliche Auftritte, Publikationen, Interventionen uvm.

Eine Teilnahme an der Veranstaltung ist auch online möglich: via Youtube-Stream.

Joachim Winters (Workshopleiter, Vortragender)

Das Bedingungslose Grundeinkommen als Antwort auf die sozial-ökologische Krise

Sonntag, 7.8.2022 – 20:00 Uhr, im Forum (2. OG) der katholischen Akademie

Das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) wird in letzter Zeit immer intensiver diskutiert. Wird es die soziale Gerechtigkeit herstellen und z.B. in Krisen bessere Instrumente für alle Menschen bieten oder bedeutet das BGE das Ende unserer Leistungsgesellschaft mit Wirtschaftswachstum und Wohlstand? Joachim Winters möchte die Idee des BGE und ihre Chancen vorstellen, ohne die Risiken zu ignorieren.

Sonntag, 7.8.2022 – 20:00 Uhr – Eintritt frei.


Über den Vortragenden

Joachim Winters engagiert sich seit vielen Jahren in verschiedenen Organisationen für das Bedingungslose Grundeinkommen. Das BGE löst zwar nicht direkt alle Probleme, aber ermöglicht Lösungen in nahezu allen Bereichen. Ohne Existenzangst und wirtschaftlichen Druck können Menschen ein bewussteres und nachhaltigeres Leben führen. Das Grundeinkommen erleichtert den sozial-ökologischen Wandel und stärkt die Motivation zu einem selbstbestimmten Verhalten.

Verkehrswende oder Verkehrsrevolution? 4. August 2022

Vom imperialen Verkehr zur solidarischen Mobilität:
Die Verkehrs- und Mobilitätswende als Voraussetzung einer zukunftsfähigen Gesellschaft

4. August 2022, Aula der katholischen Akademie, Eintritt frei.

Die Verkehrs- und Mobilitätswende ist ins Zentrum der Debatten und Auseinandersetzungen um die Zukunftsfähigkeit unserer Lebensweise gerückt. Dessen ungeachtet sollen in Deutschland in den kommenden Jahren neue Autobahnen sowie Bundes- und Landesstraßen (aus-)gebaut werden. Der weitere Bau von Straßen torpediert die Klimaschutzziele. Die Fixierung auf den motorisierten Individualverkehr und die Interessen der Automobilindustrie bleibt bestehen. Auch wird kaum diskutiert, dass die vielbeschworene „Lösung“ der elektroautomobilen Massenmobilität die planetaren Grenzen überschreitet. Der Rohstoffbedarf für den Bau dieser Fahrzeuge bewirkt in den Rohstoffabbauländern eine extraktivistische Rohstoffpolitik, die mit massiven Menschenrechtsverletzungen und Umweltschäden einhergeht.
Doch formiert sich gegen die verkehrspolitische Expansionsstrategie Widerstand: Die Verkehrs- und Mobilitätswende wird zur zentralen gesellschaftlichen Auseinandersetzung der kommenden Jahre, auch weil von ihr der (Miss-)Erfolg der sozial-ökologischen Transformation abhängt.

Der Vortrags- und Diskussionsabend macht die unauflösbaren Zielkonflikte zwischen Verkehrsförderung, Nachhaltigkeitszielen und Zukunftsfähigkeit deutlich; in der Diskussionsrunde sollen Konturen eines nachhaltigen, gerechten und zukunftsfähigen Verkehrssystems sichtbar werden, das Mobilitätsbedürfnisse erfüllt, enkelgerecht ist und ohne Plünderung der Rohstoffe des globalen Südens auskommt.
Der hierfür nötig werdende Wandel ist nicht nur technisch infrastrukturell (z. B. Zug statt Auto), sondern sozioökonomischer Natur. Umfragen zeigen, dass die große Mehrheit der Bevölkerung eine Verkehrswende befürwortet – und dennoch ihren automobilen Lebensstil unverändert fortsetzt. Wie bringen wir Menschen zum Um- bzw. Aussteigen? Wie kann die Automobilindustrie gezwungen werden, ihr destruktives Geschäftsmodell grundlegend zu verändern?

Impulsvorträge
von Sabine Leidig (bis 2021 verkehrspolitische Sprecherin Die Linke im Bundestag) und Tobi Rosswog (Dozent, Autor, Aktivist & Initiator)

Podiumsdiskussion
mit Volker Finke (Aktivist Statt-Tunnel, langjähriger Trainer SC Freiburg),
Dr.in Miriam Engelhardt (Bündnis gegen den Bau der B31 West),
Karl Otto-Zimmermann (Direktor The Urban Idea, Freiburger Mobilitätsgespräche) sowie Sabine Leidig und Tobi Rosswog.
Moderation: Prof.in Dr.in Barbara Schramkowski (Scientists for Future)

Mit dabei sind: 

Sabine Leidig

Vortragende, Mitwirkende Podisumsdiskussion

Sabine Leidig, ist bewegungslinke Verkehrspolitikerin - von 2009 bis 2021 als Bundestagsabgeordnete. Zuvor war sie Geschäftsführerin von Attac und davor hauptberufliche Gewerkschafterin. Sie publiziert(e) Artikel zur sozialökologischen Verkehrswende, zu Globalisierungskritik und radikaler Realpolitik, lebt in Kassel und ist dort auch Stadtverordnete in der Linksfraktion.

Tobi Rosswog

Vortragender, Mitwirkender Podiumsdiskussion

Als Aktivist, freier Dozent, Autor und Initiator ist Tobi Rosswog für die sozial-ökologische Transformation unterwegs. Mit all seiner Zeit und Energie setzt er sich für den Wandel ein – hin zu einer Gesellschaft jenseits von Arbeit, Eigentum, Geld und Tauschlogik. Seit über zehn Jahren ist er in diesem Sinne aktiv und lädt in rund 150 Vorträgen im Jahr zum Perspektivwechsel ein. Unter anderem initiierte er die Bewegung living utopia, das BildungsKollektiv imago, das Medienkollektiv Wandelwerkstatt, den solidarischen Mitmachbahnhofskiosk zur molli und die utopischen Freiräume Funkenhaus sowie das K20 Projekthaus mit, um diese Ideen praktisch erfahrbar zu machen. Er schrieb das Buch »AFTER WORK« (2018) sowie als Teil des I.L.A. Kollektivs» Das Gute Leben für Alle« (2019) und auch als Teil des Redaktionskollektivs Autokorrektur das »Aktionsbuch Verkehrswende« (2021) und veröffentlicht regelmäßig Beiträge in Büchern, Zeitungen sowie Zeitschriften oder Artikel als Redakteur des NANU-Magazins.

Miriam Engelhardt

Mitwirkende Podiumsdiskussion

Miriam Engelhardt ist promovierte Soziologin und für die Bürger*innen-Initiative gegen den Neubau der Bundesstraße 31 West aktiv.

Volker Finke

Mitwirkender Podiumsdiskussion

Unter seinem Chef-Trainer Volker Finke ist der Fußballverein SC Freiburg groß geworden. Nach 16 Jahren als Cheftrainer hat Volker Finke unter anderem als Trainer der Fußballnationalmannschaft Kameruns und als Trainer in Japan gewirkt. Er engagiert sich für die verkehrspolitische Initiative Statt-Tunnel, die darauf drängt, auf den Bau einer Tunnel-Autobahn "Stadttunnel" durch Freiburg zu verzichten.

Konrad Otto Zimmermann

Mitwirkender Podiumsdiskussion

Barbara Schramkowski

Moderatorin

Barbara Schramkowski, Professorin für Grundlagen und Methoden Sozialer Arbeit an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, Leiterin des Studiengangs ‚Soziale Arbeit: Jugend-, Familien- und Sozialhilfe‘, Sprecherin der Fachgruppe ‚Klimagerechtigkeit und sozialökologische Transformation in der Sozialen Arbeit‘ der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit, engagiert in verschiedenen Klimagerechtigkeitsgruppen.
Alle Veranstaltungen auf einen Blick

Vortrag 1: Montag, 1.8.2022 – 19:30 Uhr. Ulrich Brand: Von der imperialen zur solidarischen Lebensweise

Vortrag 2: Donnerstag, 4.8.2022 – 19:30 Uhr
Sabine Leidig, Tobi Rosswog uvm.: Verkehrswende – Solidarische Mobilität?!

Vortrag 3: Samstag, 6.8.2022 – 19:30 Uhr
Luisa Neubauer: Raus aus den multiplen Krisen!

Veranstaltungsort
Aula der katholischen Akademie Freiburg
Wintererstraße 1
79104 Freiburg

Die Vorträge sind öffentlich und auch für Nicht-Teilnehmende der Zukunftsakademie zugänglich.
Der Eintritt ist frei.

Schirmherrschaft

Die Zukunftsakademie wird von bekannten Vordenker*innen und Transformateur*innen unterstützt

Prof. Dr. Dr. Felix Ekardt (LL.MA, M.A.)

Felix Ekardt, – Jurist, Philosoph und Soziologe – ist nach sechs Jahren als Professor an der Uni Bremen seit Anfang 2009 Gründer und Leiter der Forschungsstelle Nachhaltigkeit und Klimapolitik in Leipzig und Berlin. Ferner ist er seit Anfang 2009 an der Universität Rostock (Juristische und Interdisziplinäre Fakultät) Professor für Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie und Mitglied des Leibniz-Wissenschaftscampus Phosphorforschung Rostock. Seine Forschungsschwerpunkte sind Politik, Recht, Ethik und Transformationsbedingungen von Nachhaltigkeit. Er initiierte die erfolgreiche Klimaklage vor dem BVerfG und bereitete diese seit 2000 wissenschaftlich vor.

Milo Rau

International Institute of Political Murder (IIPM)

Milo Rau ist Regisseur, Autor und seit der Saison 2018/19 Intendant des NTGent (Belgien). Rau studierte Soziologie, Germanistik und Romanistik. Kritiker bezeichnen ihn als den „einflussreichsten“ (Die Zeit), „meistausgezeichneten“ (Le Soir), „interessantesten“ (De Standaard), „umstrittensten“ (La Repubblica), „skandalösesten“ (New York Times) oder „ambitioniertesten“ (The Guardian) Künstler unserer Zeit. Seit 2002 veröffentlichte er über 50 Theaterstücke, Filme, Bücher und Aktionen. Seine Theaterproduktionen waren bei allen großen internationalen Festivals zu sehen und tourten durch über 30 Länder weltweit. Rau hat viele Auszeichnungen erhalten. 2019 erhielt er die Ehrendoktorwürde der Lund University (Malmö), 2020 wurde er Ehrendoktor der Universität Gent. 2020 erhielt er für sein künstlerisches Gesamtwerk die renommierte Münsteraner Poetikdozentur, seine Stücke wurden in über 10 Ländern in Kritikerumfragen zu den „Besten des Jahres“ gewählt. Raus Filme (u. a. Die letzten Tage der Ceausescus, Hate Radio, Die Moskauer Prozesse, Das Kongo Tribunal, Das Neue Evangelium) wurden mit vielen Preisen ausgezeichnet.

Prof. Dr. Ernst von Weizsäcker

Dr. Ernst von Weizsäcker ist seit vielen Jahrzehnten einer der wichtigsten ökologischen Vordenker und hat den ökologischen Diskurs wie nur wenige beeinflusst und geprägt. Ernst von Weizsäcker ist Honorarprofessor der Universität Freiburg und Ehrenpräsident des Club of Rome, vormals war er Gründungspräsident des Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie; später Leiter der kalifornischen Umwelthochschule. Im Deutschen Bundestag Vorsitzender des Umweltausschusses.

Unterbringung

Katholische Akademie der Erzdiözese Freiburg
Wintererstraße 1
79104 Freiburg

Die Zukunftsakademie Freibung findet in den Räumen der katholischen Akademie Freiburg statt. Die Teilnehmehmenden und Dozierenden sind in Einzel- und Doppelzimmern untergebracht.
Frühstück, Mittag- und Abendessen gibt es für alle Teilnehmenden und Mitwirkenden im großen Speisesaal mit Blick über Freiburg.

Future is now

Nie wurde öffentlichmehr über Nachhaltigkeit und Klimaschutz gesprochen, – nie wurde nichtnachhaltiger und klimaschädlicher gehandelt. Es mangelt uns nicht am Wissen darüber, was zu tun ist; es mangelt radikal an der Bereitschaft dasjenige zu tun, von dem wir schon lange wissen, dass es richtig ist. Wenn auch du den Satz „…ja, aber …“ nicht mehr hören kannst, dann bewerbe dich für die Zukunftsakademie 2022 – und werde Teil der sozial-ökologischen Transformation. Wir können nicht den Erfolg deiner Transformationsarbeit garantieren: niemand verfügt über eine für alle Probleme anwendbare Blaupause. In einem sind wir uns aber sicher: Setze dich für die Nachhaltigkeitstransformation ein und dein schlechtes Gewissen verschwindet. Zukunftsangst und -frust werden sich nicht in Luft auflösen, aber du kannst sie produktiv nutzen, um das Richtige zu tun.

Future is now

Nie wurde öffentlichmehr über Nachhaltigkeit und Klimaschutz gesprochen, – nie wurde nichtnachhaltiger und klimaschädlicher gehandelt. Es mangelt uns nicht am Wissen darüber, was zu tun ist; es mangelt radikal an der Bereitschaft dasjenige zu tun, von dem wir schon lange wissen, dass es richtig ist. Wenn auch du den Satz „…ja, aber …“ nicht mehr hören kannst, dann bewerbe dich für die Zukunftsakademie 2022 – und werde Teil der sozial-ökologischen Transformation. Wir können nicht den Erfolg deiner Transformationsarbeit garantieren: niemand verfügt über eine für alle Probleme anwendbare Blaupause. In einem sind wir uns aber sicher: Setze dich für die Nachhaltigkeitstransformation ein und dein schlechtes Gewissen verschwindet. Zukunftsangst und -frust werden sich nicht in Luft auflösen, aber du kannst sie produktiv nutzen, um das Richtige zu tun.

THE TIME TO ACT IS NOW

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FAQ

Wer kann an der Zukunftsakademie teilnehmen?

Alle jungen Menschen zwischen 16 und 26 Jahren sind eingeladen sich zu bewerben. Schicke uns deine Bewerbung: Wir freuen uns auf dich…

Muss ich in Freiburg oder Deutschland leben, um teilnehmen zu dürfen?

Nein, die Zukunftsakademie ist für alle jungen Menschen offen, unabhängig von ihrem Wohnort, ihrer Herkunft, Nationalität oder ihrem Aufenthaltsstatus.

Muss ich Schüler*in oder Student*in sein, um an der Zukunftsakademie teilzunehmen?

Nein, eine Teilnahme an der Zukunftsakademie ist nicht vom (Aus-)Bildungsstatus abhängig. Du darfst teilnehmen, egal ob du arbeitest oder nicht offiziell beschäftig bist, eine Ausbildung machst, studierst oder zur Schule gehst.

Nach welchen Kriterien werden die Teilnehmenden ausgewählt?

Aus den Bewerbungen wählen wir ca. 30 Teilnehmer*innen für die Zukunftsakademie 2022 aus. Wir sind daran interessiert, dass die Zusammensetzung der Teilnehmer*innen der Zukunftsakademie möglichst „bunt“ und vielfältig ist. Heißt: wir laden jüngere und ältere Bewerberinnen, weibliche, männliche und queere Menschen ein. Explizit fordern wir Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrung dazu auf, sich für die Zukunftsakademie zu bewerben.

Muss ich während der Zukunftsakademie in der Katholischen Akademie (Veranstaltungsort) übernachten?

Nein, eine Übernachtung in der Katholischen Akademie Freiburg ist keine Voraussetzung für eine Teilnahme. Dennoch empfehlen wir auch den Teilnehmenden aus der Region während der Dauer der Veranstaltung vor Ort zu übernachten. In jedem Fall setzen wir voraus, dass Teilnehmende während der gesamten Veranstaltung anwesend sind.

Wird die Zukunftsakademie von einem kommerziellen Veranstalter organisiert?

Nein, das Team der Zukunftsakademie arbeitet nicht gewinnorientiert und ehrenamtlich.
Workshopleiter*innen und Vortragende werden jedoch mit einem Honorar für ihre Beiträge entlohnt.
Projekt-Mitarbeiter*innen werden wie wissenschaftliche Hilfskräfte der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg bezahlt.

Welche Erwartungen bestehen seitens der Veranstalter*innen hinsichtlich meines späteren Engagements?

Das Ziel der Zukunftsakademie besteht darin, gesellschaftlichen und kulturellen Wandel zu bewirken. Das kann nur gelingen, wenn sich viele Menschen für eine zukunftsfähige Wirtschafts- und Lebensweise einsetzen – und für diese Ziele aktiv werden. Und dieses Engagement wünschen wir uns von allen Teilnehmenden. Welche Mittel und Wege die Teilnehmenden hierzu beschreiten wollen, bleibt selbstverständlich ihr bzw. ihm selbst überlassen. Wichtig: Durch eure Teilnahme an der Zukunftsakademie Freiburg geht ihr keine Verpflichtung gegenüber der Zukunftsakademie ein, die von euch entwickelten Konzepte und Projekte tatsächlich umzusetzen: Es ist nicht unser Ziel junge Menschen unter Druck zu setzen.

Was ist, wenn ich nicht das perfekte Projekt entwickle?

Das „perfekte Projekt“ gibt es nicht. Jedes Projekt kann zu einem wichtigen Baustein des Transformationsprozesses werden. Keine(r) kennt den Königsweg der sozial-ökologischen Transformation. Insofern sind wir alle Anfänger*innen: die einen mehr, die anderen vielleicht noch mehr. Aus der Transformationsforschung wissen wir, dass Menschen, die beginnen sich für die Transformation einzusetzen, oft längerfristig aktiv und engagiert bleiben. Wir wissen auch, dass auch gute Projektideen scheitern können und aus weniger konsistenten Transformationsideen durch erfolgreiches Trial-and-Error wirkmächtige Projekte hervorgehen können. Traut euch…

Darf ich, auch wenn mein Projekt in der Umsetzungsphase scheitert, zum Follow-Up treffen kommen?

Ja, natürlich. Aus gescheiterten Projekten können wir viel lernen: Indem wir die Ursachen und Gründe für den Misserfolg analysieren und aufdecken, können die Voraussetzungen erfolgreicher Transformationsprojekte herausgearbeitet werden. Wir sollten keine Angst haben, zu scheitern. Viel schlimmer ist, es gar nicht erst versucht zu haben.

Muss ich bereits Aktivist*in sein, um teilnehmen zu können?

Nein. Was wir voraussetzen ist Interesse an Veränderung, am Wandel. Es ist vollkommen in Ordnung, wenn dein Engagement erst nach der Zukunftsakademie beginnt. Vorerfahrungen oder gar eine aktivistische Vita sind keine Voraussetzung für eine Teilnahme.

Ich kann den vollen Teilnahmebetrag nicht bezahlen: Kann ich dennoch teilnehmen?

Das ist kein Problem. Wir wollen, dass jede*r die Möglichkeit hat teilzunehmen, darum bieten wir einen vergünstigten Teilnahmebetrag an. Mehr Infos dazu findet du unter dem Punkt „Bewerbung“.

Muss ich mutig und selbstsicher vor vielen Menschen auftreten können, um teilzunehmen?

Nein, musst du nicht. Wir alle haben unsere transformative Arbeit mit zaghaften ersten Schritten begonnen. Und auch die „alten Hasen / Häsinnen“ kennen das Gefühle der Unsicherheit, Verzagtheit und Angst. Und vielleicht ist dein Mut, dich zu bewerben, der erste Schritt dazu, dass deine berechtigte Angst dich nicht blockiert und lähmt und dass dein Mut zu wachsen beginnt.

Findet die Zukunftsakademie immer in Freiburg statt?

Bisher haben wir die Zukunftsakademie für Freiburg geplant. Aber mal schauen, was die Zukunft bereit hält, wir sind immer offen für Neues.
Der Follow-Up-Termin (16.-17. März 2023) wird auf einer „Hütte“ im Schwarzwald stattfinden.

Kann ich mich bei der Zukunftsakademie engagieren oder beteiligen?

Wer uns unterstützen möchte, ist jederzeit willkommen. Egal ob finanzielle, inhaltliche, konzeptionelle oder umsetzende Mitarbeit. Schreibt uns einfach über den Kontakt-Button eine Nachricht.